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Saftfasten – Meine Erfahrungen

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Endlich komme ich mal wieder dazu einen Blog-Beitrag zu schreiben ❤ Vor einiger Zeit habe ich ein siebentägiges Saftfasten gemacht. Heute möchte ich euch von meinen Erfahrungen dazu berichten…

Der ein oder andere von euch weiß es vielleicht schon: Ich mache gerade so ein Programm von Sinan Alkis „Endlich Pickelfrei“. Das Programm besteht aus einer Schritt-für-Schritt-Anleitung zur reinen Haut. Unter anderem erfahährt man alles zur richtigen Ernährung bei Akne, zu Themen wie Reinigung, richtiges Mindset und Hautpflege. Eventuell berichte ich euch davon nochmal zu einem anderen Zeitpunkt. Wie oben schon erwähnt, gehört auch eine siebentägige Saftfasten-Kur zu dem Programm, um die es jetzt gehen soll:

 

Saftfasten – Meine Erwartungen

Ich habe große Hoffnungen in das Saftfasten gesetzt. Vor allem auch deshalb, weil es ja von innen heraus reinigt und man Hautkrankheiten nur richtig besiegt, wenn man das Ganze von innen angeht. Ich habe gehofft zumindest (nach all den Jahren) eine erste, dauerhafte Verbesserung der Akne zu erzielen.

 

Saftfasten – So erging es mir währenddessen

Übermotiviert, wie ich halt so bin, habe ich mir gedacht, dass ich direkt mal einen Vorbereitungstag zum Saftfasten starte (die Woche davor am Freitag; das Saftfasten war dann in der darauffolgenden Woche von Montag bis Sonntag). Mein Vorebreitungs-Tag sollte so aussehen, dass ich einen Tag Wasserfasten mache… Ich sag euch: das war keine gute Idee! Das Ganze endete dann darin, dass ich mich nachts mehrmals übergeben musste, ich vermute mal, dass das vielleicht Kreislauf bedingt war.

Die Woche Saftfasten an sich war anstrengend. Ich habe mir komplett allen Stress und Druck raus genommen, musste aber arbeiten gehen. Hungergefühle hatte ich eigentlich keine. Mir machte es noch nicht einmal etwas aus mit den Kollegen zusammen Mittag zu machen. Ich mochte es sogar, mal vernünftiges Essen zu riechen. Aber mein Frustpegel wurde deutlich niedriger und ich hatte großes Verlangen, mal wieder etwas zwischen die Zähne zu bekommen und das Saftfasten endlich hinter mir zu haben. Generell hatte ich manchmal auch Aggression gegen anderen, weil die einfach alles essen konnten und ich nicht… Ich war insgesamt einfach GENERVT. Das, was mich aber eigentlich am meisten belastet hat, war die Tatsache, dass ich mir keinen Entsafter angeschafft hatte. Die Guten, die wirklich schonend und gut entsaften sind sehr teuer (dreistelliger Bereich) und für nur mal sieben Tage, wollte ich diese Investition nicht tätigen und so ein Billig-Ding wollte ich mir auch nicht anschaffen. Einen Mixxer haben wir daheim und es hieß, dass man auch Smoothies trinken könnte, das aber nicht so effektiv sei. Ich hab mir dann so ein Netz besorgt, mit dem man auch Mandelmilch zubereiten kann, vielleicht kennt das der ein oder andere von euch (Filterbeutel*). Das bedeutete dann aber in der Praxis, dass ich jeden Abend da stand und mir Säfte für den nächsten Tag von Hand gepresst habe. Das war nicht nur enorm anstrengend, sondern auch mega zeitaufwendig und nervtötend. Zudem hatte ich dann meistens nur kleine Mengen Saft für den nächsten Tag und die Säfte haben meistens auch nicht geschmeckt.

Die sieben Tage habe ich aber durchgezogen, worauf ich auch ein bisschen stolz bin.

 

Saftfasten – Mein Fazit

Das Wichtigste bei der ganzen Sache war mir ja, eine Verbesserung meines Hautbildes zu erzielen. Diese erhoffte Verbesserung ist leider nicht eingetreten. Es war eher so, dass es vor dem Saftfasten schlimm war, währenddessen richtig schlimm und danach hatte es sich dann irgendwann wieder auf schlimm eingetrudelt. Zu dem Programm von Sinan gehören ja noch viele weitere Schritte, vielleicht ist es ja dann auch das große Ganze dass dann zu besserer Haut führt…

Auch, wenn in dem Programm alles soweit gut beschrieben war und zum Beispiel auch Aufbautage mit vorgeschriebenen Rezepten an das Saftfasten angeschlossen waren, um die Überleitung auf feste Nahrung leichter für den Körper zu machen, bin ich froh, dass mich meine Osteopathin begleitet hat. Eine ärztliche, oder gesundheitsfachmännsiche Betreuung würde ich übrigens jedem empfehlen, der so etwas vorhat. Vor allem, wenn man währenddessen arbeiten geht. Ich finde es wichtig, dass man jemanden hat, den man bei Rückfragen kontaktieren kann und der einem erklärt, was zu machen ist, wenn der Körper Probleme bekommt, zum Beispiel mit dem Kreislauf.

Die Saftfasten-Kur würde ich eventuell sogar wieder machen, allerdings für eine kürzere Zeit und nur mit einem Entsafter. Beziehugsweise habe ich entdeckt, dass es inzwischen die Säfte lieferbar gibt (Hier mal ein Link dazu). Das würde ich wohl am Ehesten ausprobieren. Nur um zu sehen, ob es vielleicht mit den entsprechenden Säften etwas mehr bringt.

Habt ihr schonmal Saftfasten gemacht? Wie sind eure Erfahrungen damit?

 

Laura ❤

 

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*Affilliate-Link

 

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2 Kommentare zu „Saftfasten – Meine Erfahrungen

  1. Oh je, du Arme, ich kann mir gut vorstellen, dass man da schnell entnervt ist. Aber kannst stolz sein, dass Du es geschafft hast!! Ich halt generell nicht viel von solchen „Kuren“, die eine drastische Änderung anpreisen. Aber diese Erfahrung kann Dir niemand mehr nehmen 🙂

    Gefällt 1 Person

    1. Hi liebe Sharon, danke, dass Du dir die Zeit genommen und einen Kommentar dagelassen hast 🙂
      Ja, ich bin wie gesagt auch froh, dass ich es mal ausprobiert habe. Ich denke, dass es auch nicht ganz schlecht ist, dem Verdauungstrakt mal eine „Pause“ zu gönnen, obwohl ich Dir natürlich zustimme, dass solche Dinge, die die schnelle Heilung versprechen meistens nur kurzfristig, wenn überhaupt funktionieren. Man muss schon ganzheitlich an die Sache ran gehen. Wie bei Diäten, eine Blitzdiät kann einfach nicht so gesund sein, wie eine dauerhafte, gute Ernährungsumstellung.

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